Gameboy
Der Game Boy ist Nintendos legendäre 8-Bit-Handheld-Konsole , die eine ganze Generation mobiler Spiele prägte. Erschienen 1989 in Japan und 1990 in Europa, entwickelte er sich schnell zu einer Kulturikone und einem riesigen kommerziellen Erfolg mit über 118 Millionen verkauften Einheiten (einschließlich des Game Boy Color).
Erfolgsfaktoren und Design
Die Designphilosophie hinter dem Game Boy, die von Gunpei Yokoi (auch bekannt für den Game & Watch und das D-Pad des NES) geleitet wurde, bestand darin, „queres Denken mit veralteter Technologie“ zu nutzen – also erschwingliche, bewährte Technologie einzusetzen, um den Preis niedrig zu halten.
Technologie und Vorteile
Bildschirm: Er besaß einen kleinen, schwarz-weißen (vier Grüntöne bis Schwarz) reflektierenden LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 160 × 144 Pixeln. Obwohl Konkurrenten wie der Sega Game Gear und der Atari Lynx Farbbildschirme und eine bessere Grafik boten, konnte der Game Boy ihnen Paroli bieten.
Akkulaufzeit: Das war der größte Vorteil des Game Boy. Er benötigte vier AA-Batterien, die unglaubliche 35 Stunden Spielzeit ermöglichten. Im Vergleich dazu waren die Batterien der Konkurrenz bereits nach wenigen Stunden leer. Das machte den Game Boy zum idealen Reisebegleiter.
Integration von Tetris: In den USA und Europa wurde der Game Boy zusammen mit dem Puzzlespiel Tetris auf den Markt gebracht. Diese strategische Entscheidung machte die Konsole sofort für ein breites Publikum attraktiv, nicht nur für traditionelle „Gamer“.
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